Ernte
Die Kartoffeln werden mit eigenen Maschinen, Grassilage, Getreide, Körner und Silomais werden vom Maschinenring geerntet. Getreide wird mit einem Körnergebläse nachgetrocknet, um die Lagerfähigkeit zu verbessern. Kartoffel werden in selbstgebauten Großkisten nachgetrocknet und gelagert - zur Einsparung von Arbeitszeit und Kartoffelverletzungen. Der Kartoffelanbau wurde weiter ausgedehnt, da gute Vermarktungsmöglichkeiten bestehen. Durch den Anbau von Frühkartoffeln unter Vlies versucht man ganzjährig Kartoffel ab Hof zu vermarkten. Der Großteil der Kartoffelmenge wird über den Großhandel abgesetzt. Auch für Futterkartoffel konnte ein guter Absatz aufgebaut werden.
Anbau von Bio-Knollenfenchel:
Neben den bisherigen Alternativkulturen (Brotgetreide, Kartoffel und verschiedene Gemüsearten) wird seit 2006 auch Knollenfenchel im Lehrbetrieb der LLA Rotholz angebaut. Wöchentlich wird der Fenchel in Form von Topfpflanzen vierreihig pro Beet angesetzt. Die
Unkrautregulierung erfolgt mit zwei Hackmaschineneinsätzen bzw. einem Handhackeinsatz. Die Knollen dürfen nicht zu tief gesetzt werden, um Verunreinigungen und Verfärbungen zu vermeiden. Hohe Temperaturen undtrockenes Wetter können zu frühzeitigem Schossen führen. Die Kulturdauer beträgt ca. einen Monat. Bei der händischen Ernte werden die Blattstängel auf ca. 15 cm zurückgeschnitten. Anschließend werden die Knollen geputzt, gewaschen, etikettiert und über die bäuerliche Vermarktungsgenossenschaft „Bio vom Berg“ an die M-Preis Handelskette vermarktet.
Großer Erfolg mit der Ernte von Speisekürbis (Hokkaido)
Im Mai werden die Kürbisse in die biologisch abbaubare Mulchfolie im Reihenabstand von 2 Meter bzw. im Abstand von 80 cm in der Reihe gesät. Während des Aufganges der Kürbispflanzen konnten die anfänglichen Probleme mit dem Krähenfraß nur durch den Einsatz des Vogelschutzdrachens behoben werden. Es wurde das Unkraut um die Pflanzen zwei Mal händisch entfernt. Mitte September wurde mit der Ernte und der Lieferung zur Handelskette Spar begonnen. Die biologische Kürbiskultur zeichnet sich durch einen relativ geringen Arbeitsaufwand und hohem Flächenertrag aus.