Alpe Kaunz
Flächennutzung: 183ha (130 ha Weidefläche), Waldfläche 67 ha, Unproduktive Flächen 54 ha
Lage: Niederleger 1500 m Seehöhe, Mittelleger 1700 m Seehöhe, Hochleger 1900 m Seehöhe
Erschließung: mit LKW über Schlitterberg – Öxeltal (10,5 km)
Viehbesatz: ca. 60 Kühe, ca. 100 Stück Jungvieh
Alpzeit: 7-10 Juni bis ca. 20. September
Der Almstall am Niederleger der Alpe Kaunz wurde 1996 zu einem Laufstall umgebaut. Es entstanden 70 Liegeboxen Hochboxen.


Gemolken wird in einem Fischgrätenmelkstand von Alfa Laval der für 10 Kühe ausgelegt ist.


Das Kraftfutter wird im Melkstand mechanisch zugefüttert.
Entmistet wird mit einem Pendelschieber.
Weiters ist westwärts noch ein Liegeboxenlaufstall für 20 Kälber angeschlossen.
Zwei weitere Ställe am Niederleger bieten Unterschlupf für die restlichen Kälber.
Die Ställe im Mittel- und Hochleger werden nicht mehr genutzt, sind jedoch in gutem Zustand.
Der Transport zum Hochleger (Zaunmaterial usw.) erfolgt mittels Materialseilbahn.
Der Strom wird von einem eigenen 12KW Kraftwerk bezogen. Zum Melken wird Strom von der TIWAG (Leitung vom Spieljoch) eingespeist.
Die Almhütte bietet auch Platz für größere Gruppen. Jedes Jahr übernachten die ersten Klassen im Rahmen derAlmpraxis auf der Almhütte (bis 35 Schüler) und erledigen diverse Almarbeiten.

Auch einen Ort der Besinnung gibt es auf der Alpe Kaunz. Auf Initiative von Kaplan Ludwig Penz wurde die Dreifaltigkeitskapelle errichtet, welche ein wahres Schmuckstück darstellt. Jeden Sommer wird vom Herrn Kaplan eine Almmesse gehalten.
